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zypogh.fragt.nach.:Ein.Interview.mit.Dikla.Stern:.

zypogh

'Eine Reise nach Jerusalem mit Pinkelpause in der Wüste' ist noch bis zum 23.10.2011 zu Gast in Mannheim - eine Ausstellung der Künstlerin Dikla Stern in der Stoffwechsel Galerie.

Vernissage war am 11.09.2011 10.53 Uhr - Wir haben uns wohl gefühlt, aktiviert, weniger instrumentalisiert und nicht mehr so gruppiert. Daher haben wir uns darauf geeinigt, einen Besuch der Ausstellung als äußerst befriedigend anzusehen und haben beschlossen, diesen Monat unser besonderes Augenmerk auf jene zu richten. zypogh.hat.nachgefragt...

Zum Interview

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NACHTWANDEL IM JUNGBUSCH

.:Stoffwechsel Galerie:.'Dikla Stern - Eine Reise nach Jerusalem mit Pinkelpause in der Wüste'
11.09. bis 23.10.2011+++Di.Do.Sa. 16-21 Uhr+++Fr.13-21 Uhr

'Sich selber näher bedeutet immer weniger auf der Suche' – Das haben wir von der Vernissage im letzten Monat mitgenommen... Bis zum 23.10. haben wir noch die Chance, die Ausstellung zu erleben. Jerusalem, die Stadt der Gegensätze ist zentrales Thema des politischen Reiseberichts der stadtbekannten Künstlerin Dikla Stern – Existentiell. Deutsch. Jüdisch. Intellektuell. Underground. Art. Rock'n'Roll.

 

kunst art germany dikla

Freitag / 21.10.2011 / ab 20 Uhr / 20.30 Uhr & 23.30 Uhr Déparlise (Live-Rap) (A) mit Nyce (MC – HomeBeatHome) (MA) 22.00 Uhr & 0.30 Uhr Ten Finger Phil visual indicator Dikla Stern (TelAviv/Berlin) Phil – Special Cocktails Samstag / 22.10.2011 / ab 20 Uhr / 20 – 23 Uhr David Nicolas (mono [...]

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Zur Ausstellung

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11.09.117 10:53 VERNISSAGE - Eine Reise nach Jerusalem mit Pinkelpause in der Wüste. Ein Reisebericht.

GALLERIE STOFFWECHSEL - Mannheim-Jungbusch

AUSSTELLUNG


Tel Aviv, eine Stadt der Gegensätze: Hochburg des Technohedonismus und Zentrum der linken Rockszene. Jerusalem, heilige, doch ungewollte Stadt: Pilgerort dreier Religionen und gleichzeitig Sitz politischer Propaganda.

Dikla Stern, kritische Beobachterin Israels aus der Perspektive einer Europäerin, versucht, einen Ausweg zu finden aus dem Dilemma nationalistischer Tendenzen:

"Meine Gasmaske, meine Ratte und mein Bodyguard"
Eine sprachliche Anpassung an die Sinnlosigkeit der Werbung, auch der Krieg wird darin zynisch und künstlich inszeniert.

Trotz gegenteiliger Botschaft in den Medien, Gasmasken haben nicht alle in Israel. Was sollen diese suggerieren, wieder den nächsten Krieg? Ratten spüren Landminen auf, sie symbolisieren die unzähligen Menschen, die ihnen immer noch zum Opfer fallen.Nicht fehlen darf schließlich der Bodyguard, nettes Beiwerk persönlicher Sicherheit unserer Zeit. Willkommen im 21. Jahrhundert.

Dikla Stern - Existentiell. Deutsch. Jüdisch. Intellektuell. Underground. Art. Rock`n`Roll. So definiert sie sich selbst.
Sie arbeitet tags und nachts, wie schlaftrunken vom Strudel politischer Ereignisse und von der Gewissheit getrieben: Politik ist ein Schachspiel, bei dem der einzelne Mensch nur die geringste Rolle spielt. Wenn dies eine Reise nach Jerusalem ist: Wer wird zum Schluß bleiben, und was ist der Preis?


Als Gegenversuch: Die Wüste - ein Gleichmacher. Hier darf jeder alles. Von protestieren bis schmähen. Die innere Revolte bleibt.
Dikla Sterns Kladden sind in Mannheim bekannt, sie selbst fällt als Lebenskünstlerin auf. Sternenklar, dass ihre Statements treffen.
Nine eleven in Mannheim. Pinkelpausen sind nötig.

Sonntag, 11. September 2011, 10:53 Uhr, STOFFWECHSEL Galerie, Hafenstrasse 74, 68159 Mannheim-Jungbusch.

Veranstaltungsdauer: 11. Septbember - 23. Oktober 2011, Öffnungszeiten der Galerie: Di / Do / Sa 16 bis 21 Uhr & Fr 13 -21 Uhr.

Weitere Informationen unter: www.stoffwechselgallery.com

www.diklastern.com

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Dikla Stern zu Gast im Interview bei blu -

blu

NINE ELEVEN IN MANNHEIM. UND PINKELPAUSEN SIND NÖTIG.

Man kann über die Aussage stolpern, dass ihre Kunst „expressionistische Pop-Art“ sei. Man kann sich daran reiben, dass die Künstlerin als „Existentiell. Deutsch. Jüdisch. Intellektuell. Underground. Art. Rock ’n’ Roll.“ beschrieben wird. Und man kann sich daran stören, dass sie ihre Motive dort findet, wo man besonders in Deutschland ganz sensibel reagiert: im Politischen, im Jüdischen, im Krieg. Anlässlich ihrer Ausstellungseröffnung in der Mannheimer STOFFWECHSEL Galerie am 11. September, entlockte blu ihr ein paar Antworten.

Zum Interview: http://www.blu.fm

http://www.blu.fm

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